Archive for Januar 2013

Winter auf und an der Schwentine

Gern zeige ich euch heute einige schöne Fotos die bei Kaiserwetter auf der Schwentine geschossen habe.




NOPA

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5. Selbstbau

Hallo ihr Lieben,

außer Kieler Förde kann ich in meinen umliegenden Revieren wegen Eis leider nichts Paddeln.

Nur Lesen habe ich keine Lust.

Darum habe ich mein fünftes Boot angefangen deren Fortschritt ich euch nach und nach hier zeigen möchte.
Das Boot habe ich mir ausgedacht und ohne Plan angefangen.
Es wird 4,80 Meter lang und 48 cm an der breitesten Stelle werden.
Hauptmaterial Kiefer und Fichte mit eingearbeiteten Mahagoni.

Heute das erste Foto.

NOPA

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Autoren stellen sich vor - Norbert Patzke

Auch ich möchte mich bei allen Paddlern die mich noch nicht kennen einmal vorstellen.

Mein Name ist Norbert Patzke, mein LOGO "NOPA"
Ich bin 68 Jahre alt und natürlich auch schon Rentner. Daher habe ich auch genügend Zeit mich öfter auf dem Wasser aufzuhalten.
Paddeln tue ich seit April 2008 und habe bis heute schon gut 10 000 km gemacht.
Fürs goldene Abzeichen fehlt mir nur noch der Ökonachweis.

Ich fahre neben meinen euch schon vorgestellten Selbstbauten, einen PILGRIM von ND und einen von
Prion entwickelten Yukon.
Ein Jahr hatte paddelte ich auch ein DIFFER von Skim, den ich leider verkauft habe. Schaden der war sehr schnell.


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Autoren stellen sich vor - Olaf Utech

Olaf Utech 
Kurzvorstellung 

  • Paddeln: Seit über 35 Jahren, zuletzt >2000 km/a 
  • Reviere: Kieler Förde und Schwentine = Heimrevier, OSTSEE: Schweden Ost- und West-Schären, Aland, DK-Südsee; deutsche Küste komplett = DK-PL; NORDSEE: Ost-und Nordfriesische Inseln, MITTELMEER: Kroatien
  • Boote: u.a. Nilak (Klausdorfer Bau), Valley Nordkapp+Pintail+Qajariaq, aktuell NDK Explorer


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GREENLANDFEELING?

Probefahrt mit dem neuen ZEGUL GREENLAND GT
Gadermann Seekajaks aus Norderstedt hatte mir freundlicher Weise den neuen GREENLAND GT für eine Testfahrt überlassen. Mein Sohn fährt den Greenland und bei uns im Verein gibt es mittlerweile 3 Greenland T. Abgesehen vom Rollen und spielen ist keines der erwähnten Boote für meine Gewichtsklasse gebaut. Um so interessierter war ich den GT einmal auszuprobieren. 
Alle Greenlands sind 545 cm lang. Die Breite beträgt 50 cm, beim T 53 cm und 54 cm beim GT.


Das Testboot war knapp 24 kg schwer und in  A-Core-Bauweise. Auffällig beim GT ist die Oberfläche des Decks. Hier hat man eine Art Krokodilhautoptik gewählt, die sich auch im Süllrand wiederfindet. Das Cockpit hat laut Hersteller mit 82 x 45 cm die gleichen Abmessungen wie beim T-Modell, durch die weite Form wirkt es aber riesig! Vorteil der großen Öffnung, man bekommt die Beine schnell heraus, was beim Anlanden bei Brandung oder schlechten Einstiegsplätzen gut ist. Der Halt im Boot ist aber Dank der festen Schenkelstützen und der (für mich) guten Deckshöhe sehr gut. Der Sitz mit Rückengurt ist für meinen Geschmack zu dicht am Süllrand. 



Anders als die Vorgänger hat der GT das Skeg weiter hinten und in Dreiecksform. Ob diese Position und Länge auch beim Surf in steilen Wellen ausreichend ist, konnte ich bei Ententeichbedingungen leider nicht testen. Die Ausstattung mit runder Luke vorn, Tagesluke hinter dem Cockpit und Ovalluke hinten, macht den GT reisetauglich. Zur kompletten Seekajakausrüstung fehlte mir lediglich die Aufnahme für einen Kompass, aber das passt wohl nicht zu Greenlands. Schon beim Einsteigen am Steg merkt man, dass das Boot eine sehr hohe Anfangsstabilität hat. So hoch, dass es sich zwar gut ankanten lässt, aber erheblich mehr Nachdruck verlangt als alle Boote die ich vorher gefahren habe. Der Geradeauslauf auch ohne Skeg ist gut und die Wendigkeit durch den Kielsprung sehr gut. Auf Ankanten reagiert das Boot durch den ausgeprägten Knickspant sofort und ändert bereitwillig die Fahrtrichtung. Kantet man bei höherem Tempo stark an, dann hört man gurgelnde Geräusche vom Heck. Die “Reisegeschwindigkeit“ von 4 Knoten ist gut zu fahren, einer schnelleren Fahrt setzt der GT aufgrund der Bauform aber mehr Widerstand entgegen. Ich bin das Boot heute mit wenig Ausrüstung gefahren, so dass die Beladung etwa bei 95 kg lag. Der Tiefgang hielt sich trotzdem in Grenzen und erlaubt so eine große Zuladung für lange Touren. Dafür ist das Boot wahrscheinlich auch konzipiert, denn die Eleganz und Spielfähigkeiten des Greenland fehlen dem GT. Ich denke, es ist ein Boot für Leute über 80 kg, die  die klassischen Linien mögen und trotzdem ein alltagstaugliches und reisefähiges Kajak fahren wollen.



1 Kommentar

Fernsehbeitrag

Hier könnt ihr euch den Bericht zum "Winterpaddeln auf der Schwentine" angucken.


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Deep Grey Water


Bei Wind mit bis zu 7 Windstärken fuhren wir die Förde hinaus nach Laboe. Auf dem Rückweg gab es dann noch Regen, aber es war keinem kalt.
Am Vereinssteg haben wir sogar noch kurz gerollt. Mein erster Rollversuch ging schief, da ich nicht durchgekentert bin. Ich habe noch probiert mich mit dem Paddel unter Wasser zu ziehen, jedoch hat das auch nicht geklappt. Ich hing also mit dem Gesicht im Wasser und der Rücken war überhalb der Wasseroberfläche. Bei 4°C Wassertemperatur ist das etwas unangenehm. Schließlich habe ich mich dann im Hundeschwimmstil die 5 m zum Steg rangekämpft. Die nächste Handrolle war kein Problem.



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Eider Ringkanal / Westensee

Tour am 02.01.2013

Heute 11:00 Uhr, strahlender Sonnenschein 8° plus

Mit meinem schnellen Eigenbau setzte ich heute in Achterwehr ein. Ich fuhr die Eider in Richtung
Hohenhude.

Gleich beim Kajakvermieter am Achterwehrer Speichergebäude  zeigte sich ein Eisvogel, der noch eine Weile auf dem Ast einer Birke sitzenblieb, obwohl ich ihm ziemlich dicht  auf die Pelle rückte.
Nach einer Weile verschwand er dann in Richtung Flemhuder See.

Jetzt erst merke ich, dass die Strömung doch ganz
schön stark ist. Die Eider führt z. Z, Hochwasser,
aber mit meinem Flitzer, der 5,45 Meter Wasserline hat, fahre ich trotz Strömung ziemlich
zügig unter der Eisenbahnbrücke und dann unter der
Fußgängerbrücke hindurch.
Die beiden Fischreiher und eine Gruppe Enten stiegen auf nachdem ich ihnen zu Nahe kam und flogen noch einige Runden, bevor sie sich wieder auf einer Wiese in Sichtweise niederließen.

Ruhig gleitete ich dann über den Westensee, nahm die eine und die andere Bucht mit und machte dann
an der Eidermündung Hohenhude eine kleine Rast.                      (Mein Flitzer aus Kiefernholz)

Hier in der Mündung hat sich sehr viel Kraut angesammelt. Ein Weiterkommen währe nur mit Ausstieg und Umtragen möglich. Hierzu hatte ich keine Lust und macht mich auf den Rückweg.

Viele Schwäne, viele Enten,- und Vogelarten sah ich unterwegs.
Leider bekam ich heute kein Seeadler zusehen, obwohl sich hier zwei Paare niedergelassen haben.

Der Rückweg über den See brachte viel Spaß, denn der Wind frischte auf und brachte mein Kajak zum Surfen.
Zügig fuhr ich dann in die Eider und nach Achterwehr zum Ausstieg.

Ein schöner Paddeltag ist zu ende.

NOPA

     

                                                                                         
                                                                                                     (viel Kraut versperrt den Weg)
                                                                                           

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